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Letztes Update: 18.06.2005

Batman begins
Welcome back, Batman! Acht Jahre, nachdem Joel Schumacher den dunklen Ritter von Gotham City zur Witzfigur im schwulen Nippelkostüm degradierte und mit "Batman Forever" (1995) und "Batman and Robin" (1997) den Mythos zu plastik-bonbonfarbenem, knallig lärmenden Nichts vaporisierte, gelingt dem Helden mit der Fledermausohrenmaske eine triumphale Wiederauferstehung. In "Batman begins" erzählt Christopher Nolan von der Jugend des Milliardärssohns Bruce Wayne und von seinem Werdegang zum... weiterlesen

Kontroll
"Ich weiß nicht, wo ich geboren wurde, außer daß das Schloß unendlich alt und unendlich grauenvoll war, voll dunkler Gänge und hoher Decken, an denen das Auge nur Spinnweben und Schatten wahrnehmen konnte. Ich muß Jahre an diesem Ort verbracht haben, aber ich habe kein Maß für die Zeit." So beschreibt Howard Phillips Lovecraft in seiner besonders morbiden Kurzgeschichte "Der Außenseiter" die Erinnerungen der Hauptfigur an ein Leben in einem düsteren, unterirdischen Schloß. Vielleicht mag... weiterlesen

Trouble ohne Paddel
Es gibt Filmgenres, die sind so überflüssig wie ein Hering im Frühstücksmüsli. Dazu zählt jene schlicht nicht tot zu bekommende Gattung von Klamauk- und Ekel-Komödien, die seit den Gebrüdern Farrelly, die erstmals 1998 mit "Verrückt nach Mary" die Grenzen des guten Geschmacks zu feindlichen Linien erklärten, im Kino um Lacher buhlen. Während sich die bekannten Claqueure der Grossout-Comedy à la Keenen Ivory Wayans oder der immer noch nicht gänzlich mumifizierte David Zucker mit... weiterlesen

New York Taxi
Im zeitgenössischen Kino gibt es einige ungeschriebene Gesetze. Zum Beispiel: Wenn in einem amerikanischen Film ein Rap-Star die Hauptrolle spielt, dann halte man sich tunlichst fern (Daß es natürlich von dieser Regel die eine oder andere Ausnahme gibt wie Walter Hills "Trespas" oder Ernest Dickersons "Surviving The Game" sei nur am Rande erwähnt). Oder: Verirrt sich ein Top-Model aus der Glamour-Welt des Haute Couture in die Besetzungsliste eines Hollywoodstreifens, so vermeide man... weiterlesen

The Bourne Supremacy
Anno 1975 verlor die CIA auf der Kinoleinwand ihre Unschuld. In Sidney Pollacks "Die drei Tage des Condor" sah sich ein unbedarfter Mitarbeiter des amerikanischen Geheimdienstes urplötzlich in eine blutige Mordintrige verwickelt, in der die eigenen Leute ihm nach dem Leben trachteten. Es war die gleiche Zeit, in der die Central Intelligence Agency auch in der Öffentlichkeit erstmals massiv Negativschlagzeilen einstecken musste: Eine Enthüllungsserie in der New York Times förderte den... weiterlesen

Collateral
"Im Taxi befindest du dich in einem intimen Raum mit einer anderen Person, gegenüber der du völlig frei bist, denn es spielt keine Rolle, ob du sie magst oder sie dich, denn ihr wißt, ihr werdet euch nie wiedersehen", charakterisierte einmal Jim Jarmusch, jener europäischste unter den amerikanischen Autorenfilmern, das Verhältnis zwischen Taxifahrer und seinem Passagier. In seinem 1991 gedrehten Episodenfilm "Night on earth" hatte er das Spiel der Schicksale, das Sich-Kreuzen gänzlich... weiterlesen

Butterfly effect
Die Reise in die Vergangenheit und korrigierende Eingriffe darin durch den Zeitreisenden dürften zu den größten, aber vermutlich auch unerfüllbarsten Wunschträumen der Science-Fiction-Literatur und -Filmgeschichte gehören. Dabei bleibt die logische Frage, ob sich die Zeit nachträglich überhaupt verändern läßt oder der Status Quo der Gegenwart nicht einfach den bisherigen Ablauf aller Ereignisse allein durch sein Vorhandensein als den einzig möglichen zwingend festschreibt, das wohl für... weiterlesen

King Arthur
Dem sagenhaften König Artus kommt in Großbritannien eine ähnliche Bedeutung zu wie in Deutschland dem Kaiser Barbarossa: Eine im Glorienschein der Legende verklärte Lichtgestalt, Symbolfigur für eine mythische bessere Welt und ein vergangenes, goldenes Zeitalter aus Frieden und Gerechtigkeit vor dem Hintergrund des düsteren Zeitalters der Sachsenkriege. Wie Barbarossa, der der Legende nach nicht etwa auf dem Weg zum dritten Kreuzzuge beim Bade im Fluß Saleph starb, sondern hoch zu Roß im... weiterlesen

Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Geduld ist bekanntlich eine Tugend und der weltweiten Potter-Fangemeinde schon lange nicht mehr fremd: Doch wie schon bei der langen Pause zwischen Buch Nummer vier und fünf hat sich das Warten auch bei der dritten Verfilmung gelohnt: Unter der Regie des Mexikaners Alfonso Cuarón wurde "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" zum unzweifelhaft besten Teil des magischen Franchise.... weiterlesen

Mädchen Mädchen 2
Nach dem Erfolg von "Mädchen Mädchen", der vor drei Jahren rund 1,8 Millionen Deutsche in die Kinos lockte, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis der spätpubertäre Girlie-Komödienstadl den Gesetzen der Branche folgen und in eine zweite Runde gehen würde. TV-Regisseur Peter Gersina ist dabei mit "Mädchen Mädchen 2" eine erfreulich warmherzige und charmante Fortsetzung gelungen, die zwar auch so manche Kalauergurke durchs Dorf rollt, insgesamt aber den zotigen Humor des ersten... weiterlesen